Neueste Beiträge

Wohin weiter?

Wollen wir den Journalismus durch Ausbildung voranbringen, müssen wir einiges ändern. Nur wie? Dieser Gedanke plagt mich schon länger. Letzte Woche hatte ich nun endlich mal Zeit und Musse, am World Journalism Education Congress zum Thema «renewing journalism through education» mit inspirierenden Menschen aus der ganzen Welt darüber zu diskutieren. Was mir dabei bewusst wurde: Wir Journalistenausbildnerinnen und -ausbildner müssen eine (noch) viel klarere Vorstellung davon haben, was wir genau tun und warum. Nicht nur Journalistinnen und Journalisten brauchen eine Haltung. Wir Ausbildende auch. Aus den vielen Diskussionen habe ich sieben Grundsatzfragen abgeleitet. Sie helfen uns herauszufinden, wo wir stehen und dienen als Grundlage für die Entscheidung: Wohin weiter? ...

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Zu banal, um wahr zu sein!

Wenn es einfach wäre, hätte es schon jemand gefunden: das Rezept* für den Journalismus der Zukunft. Ich habe mir trotzdem erlaubt, es mal zu versuchen. Ich wage sogar zu behaupten: Es ist eigentlich einfach! Es kommt nur auf die Zutaten und die Köche an. ...

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Survival-Kit für Journalisten

Was braucht man, um im Journalismus bestehen zu können und die Freude daran nicht verlieren? Diese Frage habe ich mir vor bald zwei Jahren gestellt, als meine ersten Studis ihren Master gemacht haben und ich mich fragte, was ich ihnen mitgeben will. Entstanden sind acht Punkte, die ich auf einem Post-it-Zettel notierte. Vielleicht gibt dieser Zettel denjenigen unter euch, die trotz allem im Beruf bleiben wollen, den einen oder anderen Denkanstoss. Falls ihr nicht ganz sicher seid, was ich meine, findet ihr auf der nächsten Seite kurze Erklärungen dazu. ...

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Richtige Analyse, falscher Schluss

Am 6. Februar hat sich Joel Weibel in einem lesenswerten Artikel in der Medienwoche gefragt, ob er angesichts der Schwierigkeiten im Journalismus bleiben soll oder nicht. Diese Frage muss man sich stellen – als kritischer Journalist, als kritische Journalistin erst recht. Nur hat Weibel den falschen Schluss gezogen. Es gibt neben dem resignierten Bleiben und dem Ausstieg aber noch eine dritte Option. ...

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«Tut euch diesen Beruf nicht an!»

«Tut euch diesen Beruf nicht an!» sagte der Zeitungsforscher Horst Röper vom Dortmunder Formatt-Institut an einer Veranstaltung der Deutschen Journalisten-Union und riet jungen Leuten davon ab, Journalist zu werden. Liest man die Antworten auf ein Interview, das Medienportal MEEDIA darauf hin mit ihm führte, wird klar: Für Röper ist der Journalist Opfer widriger Umstände, für die er nichts kann und denen er erbarmungslos ausgesetzt ist. ...

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Und wer hebt ihn wieder auf?

Die Welt um uns herum verändert sich in einem atemberaubenden Tempo. Und damit auch die Bedingungen, unter denen wir Journalistinnen und Journalisten arbeiten. Die Technologie entwickelt sich rasant, Leserinnen und User ändern ihre Mediennutzung grundlegend und mit Journalismus Geld zu verdienen wird immer schwieriger. Bislang haben Journalistinnen und Journalisten diesen Entwicklungen wenig bis gar nichts entgegengesetzt. Das ist ein grosser Fehler. ...

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(Neue) Kompetenzen für die Zukunft

Der Journalismus der Zukunft braucht neue Kompetenzen. Die Tartu-Deklaration von 2006, auf die sich Journalistenausbildung in Europa weitgehend stützt, umfasst 50 auf den journalistischen Alltag konzentrierte Kompetenzen. Diese werden durch die Veränderungen im Umfeld nicht obsolet sondern bleiben zentral. Aber sie müssen um strategische Kompetenzen erweitert werden, weil auch Journalistinnen und Journalisten in der Lage sein müssen, die Zukunft des Berufes mitzugestalten. Ein Vorschlag, wie dies aussehen könnte. ...

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